NW vom 09.02.2019

Haushaltsentwurf für 2019 wird seitens einer Koalition unter Führung der CDU abgelehnt.

Ein Defizit von mehr als 1 Mio. EUR kann und darf in Zeiten einer hervorragend laufenden Konjunktur nicht sein. Daher muss die Verwaltung entsprechende Sparvorschläge erarbeiten und dem Rat der Gemeinde Borchen vorlegen.

Auch Steuererhöhungen werden daher seitens der CDU Borchen abgelehnt, die ausschließlich dazu dienen sollen die Verluste auszugleichen, statt die Kostenseite entsprechend zu redutzieren

Aus dem Grunde wurde der Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 mit überwältigender Mehrheit nicht genehmigt

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Bürger Info HH-2019 vom 02.03.2019

Sehr geehrte Borchener Bürgerinnen und Bürger,

zum aktuellen Stand des abgelehnten Haushalts für das Jahr 2019 möchte ich Ihnen persönlich folgende Informationen zukommen lassen.

Der geplante HH-Entwurf 2019 der Gemeinde Borchen, der seitens der Verwaltung aufgestellt und vorgelegt wurde, weist ein geplantes Defizit von rd. 1,5 Mio Euro auf, Zu diesem HH-Entwurf lässt sich folgendes sagen:

  1. kein private Familie darf es wagen, mehr Geld auszugeben, als er zur Verfügung hat - warum darf das die Gemeinde Borchen?
  2. wenn die Gemeinde bereits in 2018 ein Defizit geplant hatte und einen klaren Hinweis seitens der Politik bekam, einen solchen Weg nicht weiter mit zu gehen, dann ist die Aufstellung eines solchen HH für 2019 als grob fahrlässig anzusehen
  3. wenn man sich in einer konjunkturellen Hochphase, wie jetzt, befindet mit zunehmenden Steuereinnahmen dann muss man sich überlegen, warum man Schulden einplant
  4. wenn dann sogar noch die Steuern für die Borchener Bürgerinnen & Bürger nebenbei erhöht werden, um dadurch die Schulden auf nur 1,1, Mio EUR zu reduzieren, dann läuft etwas falsch
  5. wenn  der Kreis PB es schafft seine Kreisumlage zu reduzieren - Borchen muss ca. 70.000 EUR weniger an den Kreis zahlen als 2018, warum plant dann die Gemeinde Borchen mit zusätzlichen Schulde, da läuft etwas falsch
  6. wenn sogar der riesige Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der Lage ist, seine Umlage von 2018 auf 2019 zu senken, warum schafft das die Gemeinde Borchen nicht?
  7. wenn dann über Jahre hinweg seitens der Verwaltung die Ausgleichsrücklage, die für Schwankungen gedacht ist, aufgezehrt wurde, dann ich das ein Zeichen, dass über einige Jahre in Borchen über die Verhältnisse gelebt wurde, seitens der Verwaltung
  8. wenn Borchen jetzt sogar mit seiner Planung Geld der "Allgemeinen Rücklage" aufzehrt - so ist dieses Vorgehen als derart negativ anzusehen, dass ein solches Verhalten nicht mehr nur angezeigt werden muss bei der Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung) sondern in diesen Fällen muss der HH sogar seitens der Aufsichtsbehörde genehmigt werden
  9. wenn es andere Gemeinden / Städte im Kreis PB schaffen (z.B. Delbrück. Altenbeken, Salzkotten, Paderborn usw.) ausgeglichene HH für 2019 zu planen, ja teilweise sogar Überschüsse zu erzielen, warum kann Borchen das nicht?
  10.  

Hier stellen sich der CDU Borchen, als verantwortungsbewusster Partei, folgende Grundsatzfragen:

  1. welche Ausgaben können auf mehrere Jahre gestreckt werden - muss tatsächlich alles in 2019 umgesetzt werden?
  2. welche Optimierungspotenziale gibt es innerhalb der Verwaltung, Prozesse zu verschlanken und damit Geld zu sparen?
  3. welche Ausgaben können ganz und gar gestrichen werden?
  4. welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um das Thema "Haushaltssicherung" zu vermeiden, denn:
    • bei Haushaltssicherung in Borchen dürfen keinerlei freiwillige Ausgaben mehr getätigt werden
    • damit dürfen dann Dinge, wie der Adventsmarkt oder andere freiwillige Leistungen nicht mehr durchgeführt werden
    • das bedeutet dann nicht "weniger" sondern "gar nichts mehr"
Die CDU als finanzpolitisch verantwortungsvolle politische Partei will diesen Horrorszenarien vorbeugen. Es geht um die Zukunft Borchens und von uns Bürgerinnen und Bürgern. Wer über Jahre hinweg Schulden anhäuft und damit die nachfolgenden Generationen belastet, der muss eine Kurskorrektur vornehmen. Hier lautet die politische Grundeinstellung:
  • "besser den Gürtel ein wenig enger schnallen, als die ganze Hose verlieren"

Und genau das versucht die politische Mehrheit aus CDU, FDP/FWB und Grünen im Rat der Gemeinde Borchen zu erreichen - zum Wohle der Borchener. Schließlich ist die Budgethoheit das Recht des Rates einer Kommune laut Gemeindeordnung.

Hierzu wurden seitens der Fraktionsvorsitzenden dem Bürgermeister Gespräche angeboten, die dieser vehement abgelehnt hat. Er ist nicht gewillt, sich über Einsparpotenziale abzustimmen. Stattdessen schickt er seine provokanten Antwort-E-Mails direkt in CC an die Presse und damit an die Öffentlichkeit.

 

Zum Thema "Zukunftssicherheit durch Glasfaser" lassen sie mich noch folgendes ergänzen:
Die Deutsche Glasfaser, die den Ausbau Borchens - bis auf Dörenhagen - auf eigene Kosten (eigenwirtschaftlich) durchführen will, sofern eine Anschlussquote von größer 40%  - ist nicht vom HH der Gemeinde Borchen abhängig. Insofern ist dieses Projekt nicht gefährdet, sofern wir Borchener genügend Aufträge an die Deutsche Glasfaser erteilen.
Übrigens ist dieses Projekt ebenso wenig gefährdet, wie der  "Neubau des Betreuungsgebäudes", wie der Bürgermeister in der Presse verlauten ließ.
 
Ich hoffe, dass ich Ihnen damit ein wenig mehr Transparenz liefern konnte. Sollten Sie Fragen haben, stehe ich auch gerne für ein Gespräch zur Verfügung.
 
Ich möchte Ihnen hiermit versichern, dass die CDU ausschließlich das Wohl der Borchener Bürger im Sinn hat, auch wenn uns aktuell der Wind sehr stark ins Gesicht weht. Insofern bin ich für jede Form der Unterstützung dankbar.
 
Freundliche Grüße
Bernd Langer
Vorsitzender CDU Gemeindeverband Borchen

NW vom 05.03.2019

Der Weg zum Haushalt: Klare Ziele statt „weiter so“

CDU, Bündnisgrüne und die Freien wollen zügig den Borchener Haushalt 2019 beschließen

Die Fraktionen von CDU, Grünen und Freien bestehen nach der Ablehnung des Haushaltes weiterhin auf Einsparungen und fordern in der kommenden Ratssitzung einen Haushaltsplan mit einem deutlich reduzierten Defizit.

„Borchen muss die Ausgaben an die Einnahmen anpassen und zumindest mittelfristig einen ausgeglichenen Haushalt bekommen. Nur ein sparsamer Umgang mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger ist zu verantworten“, so die Fraktionen. Im Normalfall sollen im Haushalt die Ausgaben durch die Einnahmen gedeckt sein. Mehr auszugeben kann nur die besonders begründete Ausnahme sein. Diese Ausnahme ist in Borchen inzwischen leider zum Dauerzustand geworden. In den letzten 11 Jahren wurden rund 8,1 Mio. Euro Rücklagen verzehrt. „In diesem Jahr beträgt in Borchen die geplante Differenz zwischen den Ausgaben und den Einnahmen rund 1,1 Mio. €. Das bedeutet: Wir planen 1,1 Mio. € mehr auszugeben, als wir einnehmen.“ Ohne die vorgesehene Steuererhöhung würde das Defizit noch um 290 T€ höher ausfallen.

Mahnende Hinweise auskömmlich zu planen erfolgten bereits in den Haushaltsreden der zurückliegenden Jahre und waren durchaus ernst gemeint.

Während es Nachbarkommunen gelingt, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen; manche sogar Überschüsse zu erzielen, schwindet in Borchen zusehends das finanzielle Polster. „Dies ist gerade in Zeiten einer guten Konjunktur mit hohen Einnahmen für die Gemeinde nicht akzeptabel. Wenn es uns jetzt nicht gelingt, auskömmlich zu wirtschaften, sehe ich dunklen Zeiten entgegen“, so Hansjörg Frewer von der CDU. „In den zurückliegenden Haushaltsberatungen wurden die ausgewiesenen Defizite wiederholt kritisiert und dringend die Notwendigkeit einer sparsamen Haushaltsführung angemahnt“, ergänzt Guido Reitmeyer für die Grünen. Weiter sagt er: „Eine Trendwende ist dringend nötig, mit dem vorgelegten Haushaltsplan aber nicht erfolgt!“

Zwar lassen sich Mehrausgaben leicht als dringend erforderlich begründen, genauso wie die geplante Steuererhöhung. „Wer sich durch eine Steuererhöhung das Geld für seine Mehrausgaben bei den Bürgerinnen und Bürgern zurückholt, muss auch einen glaubhaft erkennbaren Willen zum Sparen erkennen lassen“. Im Haupt- und Finanzausschuss ist ein entsprechender Antrag der Grünen beschlossen worden. CDU und die Bündnisgrünen halten es für richtig, die Steuerhöhung an deutlich erkennbare Einsparungen im Haushalt zu koppeln.

Der Haushalt muss bereinigt und auf verzichtbare Positionen hin überprüft werden. Eine Hilfe dabei sind gesunkene Abgaben für die Kreisumlage, die noch keine Berücksichtigung gefunden haben. Weiterhin sind die Ausgaben für die sogenannten Lichtpunkte der Gemeinde in der vorgesehenen Höhe nicht erforderlich. Noch ein weiterer Posten soll bei den Einsparungen im Haushalt berücksichtigt werden. Er ist zwar wünschenswert, aber nicht dringend erforderlich. Ausgaben von 1 Mio. € aus dem „investiven Bereich“ sollen auf zwei Jahre „gestreckt“ werden. Bürgerinnen und Bürger kennen dieses Vorgehen aus dem privaten Haushalt: was man sich heute nicht leisten kann, muss über zwei oder mehr Jahre gestreckt werden. Durch die Bereinigung wird der Haushalt um ca. 300 T€ und durch die Sparmaßnahmen um weitere 500 T€ entlastet.

Bürgermeister Allerdissen hat nach der Ablehnung die freiwilligen Leistungen der Gemeinde als Streichoptionen in einer Liste aufgeführt. Die Fraktionen bedauern das und halten es nicht für zielführend zur Konsolidierung des Haushaltes. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU und den Bündnisgrünen haben im Rat deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die freiwilligen Leistungen im Sinne der Vereinsförderungen nicht angetastet werden sollen. Die dahinter steckende Absicht, das Vereinswesen zu verunsichern, war ebenso durchschaubar wie der Planungsstopp beim Betreuungsgebäude. Hier kommt hinzu, dass die Fraktionen das Ergebnis der Rechtsberatung nicht teilen können. Eine Fortführung der Planung wäre hier ohne Risiko im Sinne der Gemeindeordnung NRW nach Ansicht der Fraktionen möglich gewesen.

Als konstruktiven Ausweg aus der krisenhaften Situation gab es von Seiten der Fraktionen Gesprächsangebote zur gewünschten Konsolidierung des Haushaltes an Bürgermeister Allerdissen und die SPD Fraktion. Die Ausschlagung des Angebotes hat die Haushaltskonsolidierung ins Stocken gebracht.

In Paderborn zeichnete sich ebenfalls zunächst keine Mehrheit für den Haushalt ab. Dort wurden die Entwicklungen jedoch weitaus geräuschloser und konstruktiver behandelt. Alle Parteien, einschließlich Bürgermeister wurden sich einig, dass der Haushalt so schnell wie möglich verabschiedet werden sollte. In Paderborn blieben in der haushaltslosen Zeit die freiwilligen Leistungen unangetastet, der Bürgermeister hat dort keine laufenden Projekte gestoppt und der Rat hat nach einer Phase der Abstimmung den Haushalt einstimmig beschlossen.

Ein solches Vorgehen scheint in Borchen aktuell nicht gewollt und damit nicht möglich zu sein. Die SPD-Fraktion lehnt die Zusammenarbeit in einer interfraktionellen Arbeitsgruppe ab und bezeichnete sie als „süßes Gift“. Diese in die Zukunft weisende Arbeitsgruppe soll das gemeinsame Aufstellen des Haushaltes für das kommende Jahr 2020 begleiten und notwendige Vorschläge zur Konsolidierung des Haushaltes erarbeiten.

CDU, B90/Die Grünen und die Freien halten eine Arbeitsgruppe zur Konsolidierung des Haushaltes, die sich in regelmäßigen Abständen nach der Sommerpause mit dem Haushalt des Folgejahres befasst, weiterhin für sinnvoll und notwendig. Daher stellen die Fraktionen nun den Antrag, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die Parameter für zukünftige Haushalte erarbeitet.

Hansjörg Frewer
CDU Fraktionsvositzender der CDU Fraktion im Rat Borchen

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NW vom 09.03.2019

Brandaktuelles zur vorläufigen Haushaltsführung in Borchen

 

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NW vom 11.02.2019

Brandaktuelles zur vorläufigen Haushaltsführung in Borchen

Streichung finanzieller Mittel widerspricht Gemeindeordnung

Vor wenigen Minuten wurde durch die CDU in Erfahrung gebracht, dass die finanziellen Mittel für die morgige, in Borchen stattfindende, Sportlerehrung seitens der Verwaltung der Gemeinde Borchen gestrichen werden sollen. Die CDU Borchen stellt klar, dass hier gegen die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen verstoßen wird. Hier wird unter § 82 ausgeführt, dass laufende Projekte, wie z.B. die seit langem anberaumte Sportabzeichenverleihung, nicht berührt werden. Dies gilt ebenso für alle anderen bereits projektierten kulturellen Veranstaltungen

Auf diesen Umstand wurde seitens der CDU, der Grünen und den Freien in ihren jeweiligen Haushaltsreden ausdrücklich hingewiesen.

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WB vom 09.03.2019

Aufbruch beim politischen Aschermittwoch in Borchen

Dezernentin des Kreises informiert zur Digitalisierung - Gemeindeverband geht in die Offensive

Zum traditionellen politischen Aschermittwoch des CDU Gemeindeverbandes Borchen konnte Christoph Noeke, Vorsitzender des Ortsverbandes Dörenhagen, zahlreiche Gäste im Gasthof Werny begrüssen. Unter ihnen Annette Mühlenhoff, Dezernentin des Kreises Paderborn für Bildung und Wirtschaftsförderung, die im Anschluss zum Thema "Die digitale Modellregion Paderborn" referierte.

"Ohne dass die Kommunen ihre Hausaufgaben in Sachen Infrastruktur gemacht haben nutzt die digitale Modellregion gar nichts", so Mühlenhoff in ihrer Einleitung. In dem anschließenden Vortrag erläuterte sie die Bemühungen des Kreises Paderborn, um die Digitalisierung im gesamten Kreis voranzutreiben. Damit soll allen Bürgern der Zugang zu einer leistungsstarken Breitbandversorgung ermöglicht werden. "Schließlich ist ja damit zu rechnen, dass zeitnah ein Anspruch unserer Bürger auf ausreichende Breitbandversorgung in Form eines Teilhabegesetzes besteht". Oberstes Infrastrukturziel des Kreises sei aus diesem Grunde die Anbindung jedes Haushaltes an das zu bauende Glasfasernetz.

Kämpferisch gab sich der Vorsitzende des Gemeindeverbandes, Bernd Langer, im zweiten Teil des Abends. "Der Ausbaustopp des Schulgebäudes in Nordborchen ist schlicht rechtswidrig. Der Bürgermeister muss die im Haushalt 2018 bereitgestellten Mittel nach 2019 übertragen", so Langer. Hart ging Langer mit der Haushaltsplanung 2019 ins Gericht: "Die Verwaltung plant erneut ein Defizit von 1,5 Millionen Euro. Und das sogar noch ohne nennenswerte Investitionen in den dringend notwendigen Glasfaserausbau. Andere Kommunen beteiligen sich, nehmen dafür Geld in die Hand und schreiben trotzdem schwarze Zahlen."

Seiner Fraktion im Gemeinderat stärkte Langer den Rücken. "Man habe bei der Verabschiedung des Haushaltes 2018 eindeutig zu Protokoll gegeben, letztmalig eine defizitäre Haushaltsplanung in Borchen mit zu tragen. Von daher sei die Ablehnung des Haushaltes nur konsequent und folgerichtig. Ziel der CDU Borchen sei es nach wie vor, unsere Bürger nicht weiter zu belasten - weder durch neue Schulden noch durch Steuererhöhungen - und zwar ohne Kürzung der freiwilligen Leistungen, so Langer. "Hiermit instrumentalisiert der Bürgermeister nur die Vereine und missbraucht das Ehrenamt für politische Zwecke", so ein Zwischenruf aus der Versammlung.

Test von Mark

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NW vom 03.04.2019_Kopie

Kunst mitten aus dem Leben

Mindener Künstler, Autor und Politiker Hans-Joerg Deichholz präsentiert provokative und gesellschaftspolitische Bildkunstausstellung im Bürgerhaus in Alfen
Text und Fotos: Patrick Kleibold

Der Trend in der Kunstszene geht seit einigen Jahren dahin, dass Künstler sich intensiv mit digitaler Bildkunst beschäftigen. Einer von ihnen ist der Mindener Künstler, Autor und Politiker Hans-Joerg Deichholz (58), der am Freitag seine neuesten Werke im Bürgerhaus in Alfen präsentiert hat. Seine teils provokanten und farbenfroh in Szene gesetzten und ausschließlich am Computer entstanden Fotocollagen untermalte er während der Vernissage mit lyrischen Gedankensplittern, mit denen er seiner Kunst ein deutliches gesellschaftspolitisches Statement verlieh. Den Borchener Kunstinteressierten schien es gefallen zu haben. Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Borchen und des Weinhandels „Jaques Weindepot“ aus Paderborn diskutierten sie mit dem Künstler bei Wein und Käse über dessen künstlerische Ausdrucksweise.

Deichholz bezeichnete seine Kunst als „Mitten aus dem Leben“. Und genau das zeigen seine Bilder auch. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Macht, Sex, Geld, Flucht, Vertreibung und auch den Klimawandel. Durch den Einsatz digitaler Filter- und Collagetechniken hat er Bildkompositionen mit ganz eigener Wirkung und Aussage geschaffen, die nur noch wenig Gemeinsamkeit mit dem Ausgangsprodukt, mit seinen originalen Fotografien haben. Lyrisch abwechslungsreich unterlegte er seine Bilder mit Themen wie „Exit vom Brexit als eine nicht endende Geschichte“, „Donald Trumps Twitter Gewitter“ oder stellte die These „Macht, Sex und Geld, diese drei regieren die Welt“ auf. Der deutliche Aufruf zu mehr Toleranz und Respekt untereinander und auch allem Fremden und Neuem gegenüber war nicht zu überhören und auch in den Bildern nicht zu übersehen. Diese politische Konnotation und Interpretation seiner Bilder kam im Bürgerhaus auf jeden Fall gut an.

Seine Begrüßung und Einleitung zu Beginn der Vernissage begann Deichholz mit den Worten: „Einen Teil meiner Kunst werden sie vielleicht lieben, vielleicht aber auch nur ertragen.“ Das letztere war es nach Auffassung der Besucher ganz sicher nicht, ansonsten hätten sie sich nicht fast alle die Zeit genommen, die Bilder selbst nochmal genau in Augenschein zu nehmen und mit dem Künstler ein persönliches Gespräch zu suchen.

Auch der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Borchen, Bernd Langer, zeigte sich begeistert. Auf seine Initiative hin kam es zur Ausstellung in Alfen. „Es freut uns sehr, dass es uns gemeinsam mit dem Weinhandel „Jaques Weindepot“ gelungen ist, eine zeitgenössische Kunstausstellung zu digitaler Bildkunst im Bürgerhaus Alfen zeigen zu können. Wir werden zeitnah überlegen, wie wir weitere solcher kommunikativen aber auch gemütlichen Abende mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und mit differierender Themenvielfalt anbieten können“, sagte Langer.

Bildunterzeile:
Kunst im Bürgerhaus in Alfen. Unter anderem mit dabei waren: CDU-Vorstandsmitglied des Gemeindeverbands Borchen Uwe Storck (von links), Weinhändler Sebastian Friedel, die Landtagsabgeordnete Kirsten Korte, Künstler Hans-Joerg Deichholz und der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Borchen, Bernd Langer. Foto: Patrick Kleibold

 

Artikel zu finden im Westfalen-Blatt v. 11.4.2019

WB vom 26.03.2019

„Ohne schnelles Internet werden wir regional abgehängt"

CDU-Gemeindeverband Borchen möchte möglichst viele Bürger für die Entscheidung mobilisieren, sich für das schnelle und zukunftsweisende Glasfasernetz zu entscheiden.

Nur noch eine Woche haben die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Borchen im Kreis Paderborn Zeit, sich für das schnelle und zukunftsweisende Glasfasernetz zu entscheiden. Am 1. April 2019 endet die Frist, bis zu der sich 40 Prozent aller Haushalte für das schnelle Internet entschieden haben müssen. Dieser Prozentsatz wurde bisher noch nicht erreicht. „Derzeit droht die Gefahr, dass wir in Borchen nicht an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Das finde ich sehr bedauerlich, denn ohne diese zukunftsweisende Glasfasertechnik werden wir regional abgehängt“, befürchtet der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Borchen, Bernd Langer.

Vor diesem Hintergrund möchte der CDU-Gemeindeverband noch einmal alle Bürger mobilisieren, sich über die Vorteile der Glasfasertechnik zu informieren, um dann eine positive Entscheidung dafür treffen zu können. „Alle Telekommunikationsexperten in Deutschland sind sich sicher, dass eine leistungsfähige und kostengünstige Glasfaserinfrastruktur mittelfristig die Voraussetzung für einen starken Wirtschaftsstandort und einen lebenswerten Wohnort bildet. Diese große Chance, die technische Infrastruktur doch noch nach Borchen zu holen, ist einmalig und kommt vielleicht nicht wieder. Wir müssen sie jetzt nutzen“ sagt Langer.

Diese Entscheidung dafür oder gegen Glasfaser liegt jetzt in den Händen der Bürgerinnen und Bürger, nicht  mehr in den Händen der Politik. Gefördert wird der Glasfaserausbau durch Bund und Land mit Milliarden - auch hier im Kreis Paderborn. Hierzu haben sich - bis auf Borchen - alle anderen Kommunen für ihren Anschluss an das deutschlandweite Glasfasernetz entschieden.

Auch für die Mitglieder des Vorstands der CDU-Borchen gibt es ausschließlich  Argumente für einen Glasfaseranschluss: „Gerade unsere Kinder und Jugendlichen werden für ihre persönliche, schulische und berufliche Entwicklung auf schnelles Internet angewiesen sein. Für sie alle ist dies eine existentielle und weitreichende Entscheidung, um in unserer Region später einmal einen Arbeitsplatz zu finden“, sagte Langer.

Aber auch die privaten Haushalte würden stark von einer positiven Entscheidung profitieren, denn das private Leben werde in den kommenden Jahren von der Digitalisierung eingeholt. Eine Entscheidung für ein Glasfasernetz werte die Infrastruktur Borchens und zugleich jede einzelne Immobilie in unserer Heimatgemeinde auf, so die Argumente der Politiker.

Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite der CDU Borchen unter: www.cdu-borchen.de

 

Artikel zu finden im Westfalen-Blatt v. 26.3.2019

WB vom 11.04.2019

Kunst mitten aus dem Leben

Mindener Künstler, Autor und Politiker Hans-Joerg Deichholz präsentiert provokative und gesellschaftspolitische Bildkunstausstellung im Bürgerhaus in Alfen
Text und Fotos: Patrick Kleibold

Der Trend in der Kunstszene geht seit einigen Jahren dahin, dass Künstler sich intensiv mit digitaler Bildkunst beschäftigen. Einer von ihnen ist der Mindener Künstler, Autor und Politiker Hans-Joerg Deichholz (58), der am Freitag seine neuesten Werke im Bürgerhaus in Alfen präsentiert hat. Seine teils provokanten und farbenfroh in Szene gesetzten und ausschließlich am Computer entstanden Fotocollagen untermalte er während der Vernissage mit lyrischen Gedankensplittern, mit denen er seiner Kunst ein deutliches gesellschaftspolitisches Statement verlieh. Den Borchener Kunstinteressierten schien es gefallen zu haben. Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Borchen und des Weinhandels „Jaques Weindepot“ aus Paderborn diskutierten sie mit dem Künstler bei Wein und Käse über dessen künstlerische Ausdrucksweise.

Deichholz bezeichnete seine Kunst als „Mitten aus dem Leben“. Und genau das zeigen seine Bilder auch. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Macht, Sex, Geld, Flucht, Vertreibung und auch den Klimawandel. Durch den Einsatz digitaler Filter- und Collagetechniken hat er Bildkompositionen mit ganz eigener Wirkung und Aussage geschaffen, die nur noch wenig Gemeinsamkeit mit dem Ausgangsprodukt, mit seinen originalen Fotografien haben. Lyrisch abwechslungsreich unterlegte er seine Bilder mit Themen wie „Exit vom Brexit als eine nicht endende Geschichte“, „Donald Trumps Twitter Gewitter“ oder stellte die These „Macht, Sex und Geld, diese drei regieren die Welt“ auf. Der deutliche Aufruf zu mehr Toleranz und Respekt untereinander und auch allem Fremden und Neuem gegenüber war nicht zu überhören und auch in den Bildern nicht zu übersehen. Diese politische Konnotation und Interpretation seiner Bilder kam im Bürgerhaus auf jeden Fall gut an.

Seine Begrüßung und Einleitung zu Beginn der Vernissage begann Deichholz mit den Worten: „Einen Teil meiner Kunst werden sie vielleicht lieben, vielleicht aber auch nur ertragen.“ Das letztere war es nach Auffassung der Besucher ganz sicher nicht, ansonsten hätten sie sich nicht fast alle die Zeit genommen, die Bilder selbst nochmal genau in Augenschein zu nehmen und mit dem Künstler ein persönliches Gespräch zu suchen.

Auch der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Borchen, Bernd Langer, zeigte sich begeistert. Auf seine Initiative hin kam es zur Ausstellung in Alfen. „Es freut uns sehr, dass es uns gemeinsam mit dem Weinhandel „Jaques Weindepot“ gelungen ist, eine zeitgenössische Kunstausstellung zu digitaler Bildkunst im Bürgerhaus Alfen zeigen zu können. Wir werden zeitnah überlegen, wie wir weitere solcher kommunikativen aber auch gemütlichen Abende mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und mit differierender Themenvielfalt anbieten können“, sagte Langer.

Bildunterzeile:
Kunst im Bürgerhaus in Alfen. Unter anderem mit dabei waren: CDU-Vorstandsmitglied des Gemeindeverbands Borchen Uwe Storck (von links), Weinhändler Sebastian Friedel, die Landtagsabgeordnete Kirsten Korte, Künstler Hans-Joerg Deichholz und der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Borchen, Bernd Langer. Foto: Patrick Kleibold

 

Artikel zu finden im Westfalen-Blatt v. 11.4.2019

NW vom 03.04.2019

Kunst mitten aus dem Leben

Mindener Künstler, Autor und Politiker Hans-Joerg Deichholz präsentiert provokative und gesellschaftspolitische Bildkunstausstellung im Bürgerhaus in Alfen
Text und Fotos: Patrick Kleibold

Der Trend in der Kunstszene geht seit einigen Jahren dahin, dass Künstler sich intensiv mit digitaler Bildkunst beschäftigen. Einer von ihnen ist der Mindener Künstler, Autor und Politiker Hans-Joerg Deichholz (58), der am Freitag seine neuesten Werke im Bürgerhaus in Alfen präsentiert hat. Seine teils provokanten und farbenfroh in Szene gesetzten und ausschließlich am Computer entstanden Fotocollagen untermalte er während der Vernissage mit lyrischen Gedankensplittern, mit denen er seiner Kunst ein deutliches gesellschaftspolitisches Statement verlieh. Den Borchener Kunstinteressierten schien es gefallen zu haben. Auf Einladung des CDU-Gemeindeverbandes Borchen und des Weinhandels „Jaques Weindepot“ aus Paderborn diskutierten sie mit dem Künstler bei Wein und Käse über dessen künstlerische Ausdrucksweise.

Deichholz bezeichnete seine Kunst als „Mitten aus dem Leben“. Und genau das zeigen seine Bilder auch. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Macht, Sex, Geld, Flucht, Vertreibung und auch den Klimawandel. Durch den Einsatz digitaler Filter- und Collagetechniken hat er Bildkompositionen mit ganz eigener Wirkung und Aussage geschaffen, die nur noch wenig Gemeinsamkeit mit dem Ausgangsprodukt, mit seinen originalen Fotografien haben. Lyrisch abwechslungsreich unterlegte er seine Bilder mit Themen wie „Exit vom Brexit als eine nicht endende Geschichte“, „Donald Trumps Twitter Gewitter“ oder stellte die These „Macht, Sex und Geld, diese drei regieren die Welt“ auf. Der deutliche Aufruf zu mehr Toleranz und Respekt untereinander und auch allem Fremden und Neuem gegenüber war nicht zu überhören und auch in den Bildern nicht zu übersehen. Diese politische Konnotation und Interpretation seiner Bilder kam im Bürgerhaus auf jeden Fall gut an.

Seine Begrüßung und Einleitung zu Beginn der Vernissage begann Deichholz mit den Worten: „Einen Teil meiner Kunst werden sie vielleicht lieben, vielleicht aber auch nur ertragen.“ Das letztere war es nach Auffassung der Besucher ganz sicher nicht, ansonsten hätten sie sich nicht fast alle die Zeit genommen, die Bilder selbst nochmal genau in Augenschein zu nehmen und mit dem Künstler ein persönliches Gespräch zu suchen.

Auch der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Borchen, Bernd Langer, zeigte sich begeistert. Auf seine Initiative hin kam es zur Ausstellung in Alfen. „Es freut uns sehr, dass es uns gemeinsam mit dem Weinhandel „Jaques Weindepot“ gelungen ist, eine zeitgenössische Kunstausstellung zu digitaler Bildkunst im Bürgerhaus Alfen zeigen zu können. Wir werden zeitnah überlegen, wie wir weitere solcher kommunikativen aber auch gemütlichen Abende mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und mit differierender Themenvielfalt anbieten können“, sagte Langer.

Bildunterzeile:
Kunst im Bürgerhaus in Alfen. Unter anderem mit dabei waren: CDU-Vorstandsmitglied des Gemeindeverbands Borchen Uwe Storck (von links), Weinhändler Sebastian Friedel, die Landtagsabgeordnete Kirsten Korte, Künstler Hans-Joerg Deichholz und der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Borchen, Bernd Langer. Foto: Patrick Kleibold

 

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NW vom 26.03.2019

„Ohne schnelles Internet werden wir regional abgehängt"

CDU-Gemeindeverband Borchen möchte möglichst viele Bürger für die Entscheidung mobilisieren, sich für das schnelle und zukunftsweisende Glasfasernetz zu entscheiden.

Nur noch eine Woche haben die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Borchen im Kreis Paderborn Zeit, sich für das schnelle und zukunftsweisende Glasfasernetz zu entscheiden. Am 1. April 2019 endet die Frist, bis zu der sich 40 Prozent aller Haushalte für das schnelle Internet entschieden haben müssen. Dieser Prozentsatz wurde bisher noch nicht erreicht. „Derzeit droht die Gefahr, dass wir in Borchen nicht an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Das finde ich sehr bedauerlich, denn ohne diese zukunftsweisende Glasfasertechnik werden wir regional abgehängt“, befürchtet der Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Borchen, Bernd Langer.

Vor diesem Hintergrund möchte der CDU-Gemeindeverband noch einmal alle Bürger mobilisieren, sich über die Vorteile der Glasfasertechnik zu informieren, um dann eine positive Entscheidung dafür treffen zu können. „Alle Telekommunikationsexperten in Deutschland sind sich sicher, dass eine leistungsfähige und kostengünstige Glasfaserinfrastruktur mittelfristig die Voraussetzung für einen starken Wirtschaftsstandort und einen lebenswerten Wohnort bildet. Diese große Chance, die technische Infrastruktur doch noch nach Borchen zu holen, ist einmalig und kommt vielleicht nicht wieder. Wir müssen sie jetzt nutzen“ sagt Langer.

Diese Entscheidung dafür oder gegen Glasfaser liegt jetzt in den Händen der Bürgerinnen und Bürger, nicht  mehr in den Händen der Politik. Gefördert wird der Glasfaserausbau durch Bund und Land mit Milliarden - auch hier im Kreis Paderborn. Hierzu haben sich - bis auf Borchen - alle anderen Kommunen für ihren Anschluss an das deutschlandweite Glasfasernetz entschieden.

Auch für die Mitglieder des Vorstands der CDU-Borchen gibt es ausschließlich  Argumente für einen Glasfaseranschluss: „Gerade unsere Kinder und Jugendlichen werden für ihre persönliche, schulische und berufliche Entwicklung auf schnelles Internet angewiesen sein. Für sie alle ist dies eine existentielle und weitreichende Entscheidung, um in unserer Region später einmal einen Arbeitsplatz zu finden“, sagte Langer.

Aber auch die privaten Haushalte würden stark von einer positiven Entscheidung profitieren, denn das private Leben werde in den kommenden Jahren von der Digitalisierung eingeholt. Eine Entscheidung für ein Glasfasernetz werte die Infrastruktur Borchens und zugleich jede einzelne Immobilie in unserer Heimatgemeinde auf, so die Argumente der Politiker.

Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internetseite der CDU Borchen unter: www.cdu-borchen.de

 

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